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Nichttechnische Fächer 3

Modulbezeichnung: Nichttechnische Fächer 3
Studiengang: Mechatronik/Sensortechnik, Bachelor, ASPO 01.10.2005
Code: MST308
SWS/Lehrform: 1V+1U (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte: 3
Studiensemester: 3
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Zuordnung zum Curriculum:
MST308 Mechatronik/Sensortechnik, Bachelor, ASPO 01.10.2005, 3. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 67.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Dipl. Wirt-Ing., Dipl. Päd. Franziskus Sauer
Dozent: Dipl. Wirt-Ing., Dipl. Päd. Franziskus Sauer

[letzte Änderung 01.10.2005]
Lernziele:
1.        Projektressourcenmanagement
Neben der Projektkostenrechnung müssen in Projekten die vorhandenen Ressourcen optimal aufeinander abgestimmt und effektiv eingesetzt werden. In dieser Lerneinheit wird das Ressourcenmanagement in komplexeren Projekten vermittelt und ist in allen nachfolgenden Projekten im Studium bei Bedarf anzuwenden.
 
2.        Projekt-Risk-Management (Wahlpflichtfach ´eins von zwei´)
Die Methoden des Projektmanagements sind mittlerweile sehr ausgefeilt. Das Risiko eines Projektes kann heute bereits, mit entsprechenden Projektüberwachungsverfahren, relativ früh erkannt werden. Im Rahmen dieser Lehreinheiten werden Methoden des Projekt-Risk-Management vermittelt und Strategien, wie man erkannte Probleme im Projekt lösen kann, diskutiert. Insbesondere die Problematik, dass verantwortliche Projektleiter häufig das Scheitern von Projekten und den Projektabbruch nicht wahrnehmen wollen und damit die Problematik extrem verschlimmern, soll thematisiert werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die Studierenden im Projektstudium ebenfalls in derartige Situationen kommen, damit sind die Zielvorgaben des Projektstudiums nicht mehr einzuhalten. In diesem Fall können entsprechende Strategien helfen, Alternativen zu entwickeln oder ein Projekt gezielt abzubrechen. Diese Studienerfahrung hilft den Absolventen in der späteren Berufstätigkeit.
 
3.        Ideenfindung
Kreativität ist eine wichtige Voraussetzung, um Innovationen anzugehen. Meistens geschieht Kreativität spontan aufgrund assoziativer Geistesblitze in bereits erlernten Wissensbereichen. In dieser Veranstaltung lernen die Studierenden Methoden, um Ideen zu finden und diese zu bewerten.
 
4.        Interviewtechnik und Expertenbefragung (Wahlpflichtfach ´eins von zwei´)
Experten- und Erfahrungswissen ist nur zu einem Teil dokumentiert. Dies liegt daran, dass das Wissen zum Teil zu neu ist oder nur in einer begrenzten Zahl von Relationen dargestellt werden
kann. Damit bietet sich nur die Möglichkeit, über Interview oder Expertenbefragung an das Wissen heranzukommen. Da manche Personen ihr Wissen nur implizit darstellen, bedarf es einer gewissen Technik, um an dieses Wissen durch eine gezielte Fragetechnik heranzukommen.
 
5.        Dokumentation von Arbeitsergebnissen
In dieser Lerneinheit soll eine ordnungsgemäße Dokumentation von Arbeitsergebnissen und deren Archivierung vermittelt werden.
 
6.        Investitionsrechnung
Mit steigender Technologie steigt auch die Investitionssumme für technisches Gerät. An  vielen hochtechnologischen Arbeitsplätzen ist der Kostenfaktor Mensch, selbst wenn er hochqualifiziert ist, bereits deutlich geringer als die Refinanzierungskosten der eingesetzten Technologie. Diese Situation wird verschärft durch die kurzen Innovationszyklen, die selbst modernste Technologie schnell veralten lässt. In einigen Fällen können die hohen Innovationskosten für die Beschaffung von Technologie nicht mehr refinanziert werden. Es ist davon auszugehen, dass durch die steigende Globalisierung dieser Prozess noch weiter verstärkt wird. Aus diesem Grund ist es für einen Ingenieur notwendig, bei der Planung seiner Innovationen mit einer auf die Zukunft gerichteten Investitionsrechnung, Alternativen zur Refinanzierung von technischem Gerät durchzurechnen.


[letzte Änderung 24.05.2007]
Inhalt:
1.        Projektmanagement, Projektstudium und Projektmanagement
-        Einführung in das Projektressourcenmanagement
-        Kapazitätsplanung im Projekt bzgl. Personal und Kosten
-        Kapazitätsanalyse, Verfügbarkeit und Soll-Ist-Vergleich
-        Kapazitätsausgleichsmöglichkeiten
-        Fallbeispiel Projektressourcenmanagement
 
2.        Projektmanagement, Projekt-Risk-Management (Wahlpflichtfach ´eins von zwei´)
-        Einführung in das Risk-Management
-        Risikoanalyse zum Zeitpunkt der Projektplanung
-        Risikoanalyse in laufenden Projekten
-        Maßnahmen zum Reduzieren von Risiko
-        Problemfeld "Projektabbruch"
-        Fallbeispiel Projekt-Risk-Management
 
3.        Wissensmanagement, Ideenfindung
-        Einführung in Kreativitätsmethoden
-        Fallbeispiel Ideenfindung
-        Übung Ideenfindung (Brain Storming)
-        Bewertung von Ideen
-        Fallbeispiel Bewertung von Ideen
-        Übung Bewertung von Ideen (morphologischer Kasten)
 
4.        Wissensmanagement, Interviewtechnik, Expertenbefragung (Wahlpflichtfach ´eins von zwei´)
-        Lebenszyklen von vernetzten und speziellen Wissen
-        Einführung in das Problemfeld Expertenwissen
-        Interviewtechnik und Expertenbefragung
-        Übung Interviewtechnik und Expertenbefragung
 
5.        Soziale Kompetenz, Dokumentation von Arbeitsergebnissen
-        Anforderungen an Dokumentationen
-        Gliederung von Dokumentationen
-        Publikationsformen von Dokumentationen
-        Übung , Dokumentation von Arbeitsergebnissen
 
6.        Wirtschaftswissenschaften, Investitionsrechnung
-        Einführung in die Investition und Finanzierung
-        Problemfeld Liquidität im Unternehmen
-        Methoden der Investitionsrechnung
-        Fallbeispiel Investitionsrechnung
-        Übung Investitionsrechnung


[letzte Änderung 24.05.2007]
Literatur:
1.        N.N.
2.        Netzplantechnik, Prof. Dr. Groh, R.W. Gutsch, VDI-Verlag
3.        N.N
4.        N.N.
5.        N.N.
6.        Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Wöhe, Verlag Vahlen


[letzte Änderung 24.05.2007]
[Wed Nov 25 06:21:07 CET 2020, CKEY=ntech3, BKEY=mst, CID=MST308, LANGUAGE=de, DATE=25.11.2020]